ZDE und Big Five for Live

Hallo Welt,

inzwischen habe ich bereits drei Bücher von John Strelecky durchgelesen, angefangen vom „Cafe am Rande der Welt“, „Wiedersehen im Cafe am Rande der Welt“ und zuletzt „The Big Five For Live“.

Die ersten beiden Bücher haben mich sehr begeistert, einige Sprüche und Anekdoten fand ich wirklich „weltverändernd“, haben Sie die Art und Weise, wie ich bestimmte Dinge sehe, komplett auf den Kopf gestellt und ich konnte dadurch auch verschiedene Dinge in meinem Leben hinterfragen.

Obwohl mir das letzte Buch (The Big Five) nicht ganz so gefallen hat, da es sich vorwiegend auf Führungskräfte bezieht und sich ein Großteil damit beschäftigt, wie man auf „unkonventionelle“ Weise ein erfolgreiches Unternehmen, mit kompetenten und motivierten Führungskräften leitet, gibt es einem doch wieder ein paar Dinge auf den Weg. Wiederum geht es um den ZDE (Zweck der Existenz) und die „Big Five for Live“ – eben die 5 Dinge, die man unbedingt tun möchte, bevor man das zeitliche segnet.
Sehr interessant fand ich auch das „Museum des Lebens“ – im Endeffekt den Dingen, die man in seinem Leben getan hat und die in den Köpfen der Leute, mit denen man zu tun hat, verbleiben.

Auf alle Fälle habe ich mich von diesem und auch von den anderen beiden Büchern inspirieren lassen, mal meinen eigenen ZDE und meine Big Five for Live aufzuschreiben.

Zweck der Existenz

Dinge am Computer erschaffen (Software, Musik, Bilder, Videos, Animationen, Spiele?) und die Freude daran an andere Leute, z.B. meine Familie zu vermitteln

Big Five for Life

  • mindestens einmal als DJ öffentlich / halböffentlich auflegen
  • mindestens ein Instrument spielen lernen und einen eigenen Song komponieren
  • die Welt bereisen, auf alle Fälle aber das Shaolin-Kloster in China, eine Safari in Afrika erleben und einen Road-Trip durch Europa machen
  • eine außergewöhnliche zweite Hochzeitsfeier (z.B. in Vegas, am Strand) feiern
  • eine asiatische Kampfkunst lernen

Sicherlich hätte unter den Big Five For Life auch was komplett anderes stehen können, viele Dinge, die dort hätten stehen können, habe ich ja bereits erlebt, also sind diese hier meine, die ich als nächstes in Angriff nehmen möchte.

Bereits erreichte Punkte die vielleicht früher mal meine Big Five for Life hätten sein können sind:

  • mich hoffnungslos verlieben
  • Heiraten
  • das Wunder der Geburt meines Kindes / meiner Kinder erleben
  • eine Firma gründen
  • eine komplexe Software komplett selbst entwickeln

Sicher sind einige davon solche, die man halt so im Kopf hat, wenn man an die größten Dinge des Lebens denkt. Ich muss auch sagen, dass diese absolut fantastisch sind und mich unheimlich glücklich machen.

Da diese ja aber Geschichte sind, ich aber bestimmt noch einige Zeit habe, bevor ich diese Welt hier verlasse, habe ich halt ein paar neue aufgestellt, die ich halt als nächstes erreichen möchte.

Beim Zweck der Existenz merke ich einfach, dass ich ein absolutes Händchen dafür habe, Dinge zu erschaffen, vor allem wenn es am Computer ist. Bilder zu bearbeiten, Software zu schreiben oder Audio-Dateien zu bearbeiten, macht mir einfach so einen Riesen-Spaß, dass das kein Zufall sein kann und am Ende wirklich mein ZDE sein muss. Der nächste Schritt ist jetzt halt, mein Faible zur elektronischen Musik weiter auszuleben, selbst zu mixen und irgendwann einmal etwas Musik selbst zu produzieren.

Ich freu mich riesig drauf.

Innerer Frieden

Seit ca. 4 Wochen bin ich nun aus Thailand zurück, ich denke, es war seit einer wirklich langen Zeit das Beste, was ich machen konnte.

Thailand hat mir so viele Dinge mitgegeben, ich hatte Zeit über soviel nachzudenken, mein Leben ohne Zwänge und vollkommen selbstbestimmt zu genießen und mein „normales“ Leben auch mal aus der Beobachter-Rolle kritisch zu betrachten. Ich habe viele Orte gesehen, die in mir eine innere Ruhe und Gelassenheit hervorgerufen haben, einfach weil ich mich dort für eine Weile niedergelassen habe und aufmerksam den Moment genossen habe.

Dabei sind mir viele Dinge klar geworden, dass mir lange Zeit die komplett falschen Dinge als so wichtig erschienen, die Arbeit, Geld und materielle Dinge, ich dabei aber die wirklich wichtigen Dinge, wie (physische UND psychische) Gesundheit, Familie, Lebensfreude, meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse und wirkliche Zufriedenheit komplett vernachlässigt habe.

Während der Thailand-Reise habe ich so viele neue Leute kennengelernt, vor allem Leute, die eben nicht nach den typischen Normen leben, die einem die Werbung und Gesellschaft vorgibt

Wie John, der einfach mal alles in Deutschland aufgegeben hat, seine Wohnung gekündigt, den Job aufgegeben und erst einmal mehrere Monate durch Südostasien reist. Oder Ruben und Felix, die einfach so handeln, wie es ihnen gefällt, die nix darauf geben, was Leute über Sie denken, sondern die sich selbst treu sind und einfach offen auf alle Leute zugehen. Felix, der einfach mal zu seinem Chef gegangen ist und ihm klar gemacht hat, ggf. zu kündigen, wenn er die 4 Wochen (oder wie lange auch immer) nicht frei bekommt.
Oder Lee, der Reisen quasi zum Beruf gemacht hat – etwas was ich mir vorher nicht wirklich vorstellen konnte.

Es tat so gut, mit diesen Leuten zusammen zu sein, mit ihnen zu reden, ihre Art und Weise in mich aufzusaugen, zu erkennen, dass es eben auch so funktioniert. Ich habe soviel von ihnen gelernt.

Aber ich habe auch gelernt, mehr auf mich und meine Intuition zu hören. Wäre ich meiner Intuition gefolgt, wäre das mit dem Sturz nicht passiert und ich würde mich jetzt nicht noch wochenlang mit Arztterminen herumschlagen.
Auf der anderen Seiten bin ich aber auch froh – habe ich daraus auch viel gelernt.

Zurück in Deutschland habe ich dann gleich mal den Buchvorschlag von Ruben und Selina in die Tat umgesetzt und mir „Das Café am Rande der Welt“ kaufen lassen – ein wirklich schönes Geburtstagsgeschenk, inkl. den zweiten Teil „Wiedersehen im Cafe am Rande der Welt“ und beide Bücher verschlungen.

Vor allem das zweite Buch hat mir noch einmal weit die Augen geöffnet, konnte ich mich im Gegensatz zum ersten Teil doch noch bedeutend besser mit der Figur der Jessica identifizieren und viele Parallelen zwischen ihr und mir feststellen.

Gegenüber der Situation vor der Reise fühle ich mich nun viel ausgeglichener. Vor der Reise habe ich, so gut ich es nur konnte, vermieden, irgendwie in eine „negative“ Stimmung zu kommen, d.h. mich mal aufzuregen oder zu schimpfen, weil ich davor Angst hatte, das mich das in die Depression zurückbringt.

Seit der Rückkehr lasse ich das aber zu, schimpfe vielleicht mal kurz, bin wenige Minuten später aber wieder happy und glücklich.
So viel hat sich verändert – soviel habe ich mich selbst verändert.

Wie im zweiten Cafe-Buch beschrieben, scheint es das Universum auch mitbekommen zu haben, denn auch beruflich ändert sich etwas.
Nach meiner Rückkehr hat mich mein Hauptkunde angesprochen, dass ich nur noch maximal 3 Tage/Woche arbeiten darf / soll.

Klar bringt das jetzt etwas finanzielle Einbußen mit sich, aber öffnet das auch neue Möglichkeiten, endlich in Ruhe und ohne laufendes Multitasking die anderen Projekte zu erledigen und auch Zeit für Familie und mich selbst zu finden.
Gleichzeitig fühle ich mich viel freier – nicht mehr gezwungen 8 h / Tag bei meinem Hauptkunden rumzusitzen und Sachen zu machen, die ich nicht mag, die mich langweilen oder die ich nicht verstehe.

Klar, kommen immer wieder mal ein paar dunklere Gedanken zum Vorschein, langweile ich mich oder setze mich unnötig unter Druck, aber zum Halten der Balance gehören eben auch etwas weniger positive Dinge auch dazu.
Davon lasse ich mich aber nicht mehr unterkriegen, sondern sorge, sobald diese Dinge hochkommen, für einen Ausgleich durch meine vielen positiven Energien.

Ich versuche jeden Tag zumindest eine Zeit lang glücklich zu sein, und das gelingt mir auch – es fühlt sich einfach richtig an.

Mein inneres Gleichgewicht und mein innerer Frieden haben endlich zu mir gefunden.

Willkommen bei Lebensfreude

Herzlich willkommen in meiner neuen Kategorie: Lebensfreude.

Jetzt, da ich zurück von meiner Thailand-Reise bin, voll mit Eindrücken, Erlebnissen, voller Leben, innerer Ruhe und innerem Frieden möchte ich in dieser Kategorie etwas über Dinge berichten, die mich weiterhin positiv bewegen, die mir und vielleicht auch Euch helfen Glück und Freude in Euch zu erwecken.

Viel Spaß beim Lesen