ini dimulai – Es geht los

Hallo Leute,

heute mein erster Bali-Bericht. Glücklicherweise musste ich diese Woche dann doch nicht noch nach Bayern fahren. Um nicht komplett übermüdet und abgehetzt am Frankfurter Flughafen anzukommen, haben wir beschlossen, schon am Freitag nach Frankfurt zu fahren und uns dann in der Nacht einzuquartieren und uns dann in Ruhe am Samstag vormittag auf den Flughafen zu begeben.  Einfach um einzuchecken und dann ganz gechillt und relaxt unseren Flug anzutreten. Die Koffer haben wir schon Donnerstag Abend bzw. Freitag vormittag gepackt, die Kinder hatten Freitag schon Mittag Schluss, ich habe dann vormittags noch den Mietwagen geholt und die letzten Dinge besorgt, noch den letzten Rest in der Wohnung aufgeräumt / sauber gemacht und dann ging es gegen 15:30 Uhr Richtung Frankfurt.

Als Mietwagen gab es ein Citroen Spacetourer – ein 7-Sitzer mit ordentlich Platz und gut Power. So waren wir dann kurz vor 20 Uhr in Frankfurt – Abendessen gab es unterwegs mal wieder bei BK.

Samstag morgen dann noch getankt, den Mietwagen in Ruhe zurückgegeben und dann auf zum Checkin-Schalter. Bis wir den Schalter in Frankfurt gefunden haben, brauchten wir schon eine ganze Weile, aber schließlich fanden wir ihn endlich. Singapore Airlines hatte mich mehrfach per Mail genervt, einen Online-Check-In zu machen, was ich dann irgendwann genervt gemacht habe, der aber irgendwie vollkommen sinnlos war, da ich die vorgegebenen bzw. bereits bei der Buchung reservierten Sitzplätze gar nicht  ändern konnte. Außerdem wurden die von uns zu Hause ausgedruckten Online-Bord-Karten gar nicht zum Einstieg genutzt wurden, sondern uns wurden neue Bord-Karten ausgehändigt. Eine Papierverschwendung wie sie im Buche steht.

Trotzdem war der Service echt nett und freundlich, beim Gepäck passte alles und so stiegen wir dann eine Weile später in unseren A380 nach Singapur ein – oberes Deck, erst mal durch die Business-Class durch um dann mittig unsere 4 Sitze zu bekommen. So ja schon nicht schlecht, Entertainment-System im Vordersitz integriert, ordentlich Fußraum, nur die Sitze hätten einen Tick moderner sein können. Kissen und Decken lagen auch bereit – schwupp, schon kamen mir wieder die Erinnerungen an den Turkish-Airline-Flug in den Sinn. Im Gegensatz zum Turkish-Airlines-Flug war der Flug Richtung Singapur aber fast komplett belegt – also keine freie Sitzplatzwahl 🙁 . Aber nicht schlimm, schließlich bin ich diesmal ja nicht alleine gereist. Beim Start hat man schon gemerkt, dass das eine fette Maschine ist, der Start dauerte ungewöhnlich lang (wenn man die normalen Maschinen gewöhnt ist), irgendwann war man dann halt trotzdem in der Luft. Schade, dass wir keine Fenster-Plätze hatten, sondern komplett in der mittleren Reihe saßen, so konnte niemand von uns richtig beim Start zusehen.

Hier mal der A380 vorm Betreten:

Das Entertainment-Programm hatte zwar relativ viele gute Filme integriert, leider war die Auswahl an deutschen Titeln stark begrenzt. Sogar eigentlich deutsche Titel, wie z.B. „25 km/h“ oder „100 Dinge“ gab es nur auf Englisch, was ich vollkommen beschränkt finde. Essen an Bord war wirklich gut, auch an Getränken gab es, was das Herz begehrte. Trotzdem fand ich den Service auf dem Turkish Airlines-Flug noch einen Tick besser, vor allem das „Schlaf-Paket“ war dort umfangreicher. Hier bestand er „nur“ aus einer Zahnbürste/-pasta und ein paar Socken. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Nach ca. 16 h Flugzeit war dann Zwischenlandung in Singapur. Echt ein krasser Flughafen – riesig groß mit ich glaube mit 4 Terminals und krassem Service, wie kostenlosen Fuß-Massagesesseln, Relax-Lounge mit Kino, autonomer Sky-Train, usw. Echt krass. Richtig irre war die Dschungel-Landschaft, die sie in einem der Hallen angelegt hatten – echt total irre und für die meisten, die wir nur die sterilen Abflughallen kennen, kaum zu glauben. Hier mal ein Foto davon:

Leider gibt dieses Bild gar nicht die Pracht und den Eindruck wider, wenn man das live sieht. Auf alle Fälle war es extrem beeindruckend und überwältigend.

Schade, dass wir nur 2,5 h Aufenthalt hatten, ich glaube, man braucht mal mindestens einen halben Tag, um sich den Flughafen mal genauer anzusehen.  Sowieso haben die Sicherheitshinweise von Singapore Airlines echt Lust gemacht, sich Singapur mal ein paar Tage anzuschauen, vielleicht ja mal in ein paar Jahren.

Nach erneuter Sicherheitskontrolle (mit extrem freundlichen Personal), ging es dann in unser Flugzeug nach Denpasar, diesmal dann einen Dreamliner (Boeing 787).

Da steht das gute Stück und wird gerade beladen.

Ich muss sagen, das Teil ist noch viel krasser – noch bedeutend moderner und cooler. Z.B. mit elektronisch verdunkelbaren Fenstern, bequemeren Sitzen und modernerem Entertainment-System und sogar noch mehr Fußraum als im A380.

Das Essen im A380 war echt gut, auch wenn es leider nur zwei Mahlzeiten gab (Mittagessen und Frühstück), das Abendessen wurde einfach ausgelassen. Im Dreamliner gab es dann noch einmal Frühstück das war aber  bei weitem nicht so gut, wie das erste im A380. Aber was soll ich mich aufregen, war ja immerhin kostenlos.
Diesmal hatten wir auch zumindest einen Sitz am Fenster, so konnte mein Großer mal ein Bild aus dem Flugzeug machen.

Die Zeit verging wie im Flug, waren dann ja auch nur noch 2,5 h. Nach knapp 19 h Flug kamen wir dann endlich in Denpasar an. Der Flughafen selbst ist / war kein Vergleich zu Singapur, halt eher klein und kompakt. Nach der Landung haben wir dann erst einmal mit dem Geldautomaten zu kämpfen gehabt, einer, der nicht so gut besucht war, hatte max. 1 Mio Rupien-Limit was gerade mal ca. 63 Euro entspricht. Da wir aber eine Kaution von 2.5 Mio hinterlegen müssen, war das etwas wenig. Auch stellte sich heraus, dass der Automat ziemlich bockig war und am Ende gar kein Geld ausspuckte, weil er mit irgendeinem Fehler abgebrochen hat. So hieß es dann an der langen Schlange anstehen (bestimmt 20 min), um beim anderen Automaten dann das Geld zu holen. Dort gab es zwar auch ein Limit von  2,5 Mio, so musste man zweimal abheben, um auch den Fahrer bezahlen zu können. Ziemlich übermüdet haben wir dann unseren Fahrer gesucht ihn auch ziemlich schnell gefunden und wurden dann auch noch über 3h durch Bali kutschiert, weil unser Ferienort „Amed“ ziemlich weit ab vom Schuss liegt. Km-technisch ist das zwar gar nicht so weit vom Flughafen (nur knapp 100km), aber durch den krassen Verkehr und fehlende / wenige Schnellstraßen dauert das ziemlich ewig. Total übermüdet kamen wir dann endlich in der Villa an – ein Traum mit eigenem Pool, drei Schlafzimmern, Billard-Tisch, Whirlpool, Garten-Bett, Frühstücks-Service (auf Wunsch), Klimaanlage, drei Bädern, usw. Also alles in allem ein Traum von Unterkunft.

Amed ist total verschlafen, noch typisch balinesisch, nicht so touristisch überlaufen und eigentlich ganz nett. Ich hab bloß Angst, dass ich hier vor Langeweile total eingehe, mal schauen.

Nachdem wir unsere Sachen weggestellt und von unserem Villa-Personal mit einem Smoothie empfangen wurden, haben wir uns dann noch schnell ein kleines günstiges Restaurant gesucht, indem wir typisch balinesisch Essen waren – ich habe Nasi Goreng gegessen, mein Großer und S. hatten Balinesisches Curry und der kleine hatte Pasta. Obwohl das Restaurant ziemlich verschlafen aussah, wie eben auch der Rest des Ortes, war das Essen wirklich total lecker und richtig gut. Wir werden bestimmt noch einmal wieder kommen.
Jetzt ist es aber Zeit ins Bett zu gehen, nach knapp 48 h auf den Beinen, sind wir nun doch sehr müde.

Mehr gibt es dann die nächsten Tage…

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