เดินทางถึงกรุงเทพฯ – Deinthāng t̄hụng krungtheph – Ankunft in Bangkok

เดินทางถึงกรุงเทพฯ – Deinthāng t̄hụng krungtheph – Ankunft in Bangkok

Nun habe ich es endlich geschafft und bin in Bangkok angekommen. Der Flug mit Turkish Airlines war sehr angenehm – ich muss sagen, gegenüber den mir bekannten Airlines ist Turkish Airlines sehr komfortabel und gut ausgestattet. Neben relativ bequemen Sitzen mit eingebautem Entertainment-System bieten Sie ziemlich gutes Essen und Getränkeauswahl ohne Extra-Kosten. Also auch Bier, Wein, Whisky, Wodka, alles was das Herz begehrt. Dazu gratis Kopfhörer und für die Nacht ein “Hygiene-Paket” mit Schlafmaske, Socken, Zahnbürste und Zahnpasta, Lippenbalsam und zwei Flaschen Wasser.

Der Umstieg in Istanbul gestaltete sich als relativ stressig, da der Hinflug ca. 1/2 h Verspätung hatte und der nächste Anschlussflug sowieso ein relativ knappen Zeitplan hatte. Eigentlich sollte der Anschlussflug 19:10 Boarding haben, angekommen bin ich aber gegen 19:15 Uhr. So war ein wenig Aufregung angesagt, am Anfang sah doch schlimmer aus, als es dann am Ende war – eigentlich war  noch genug Zeit für das Umsteigen.

Auf dem Flug von Istanbul nach Bangkok saß ich in der hintersten Reihe ohne jeden Sitznachbarn – also 3 Plätze für mich allein.
So bekam man auch als erster Essen, Trinken, etc. – was für ein Glück.

Schlafen konnte ich leider nicht wirklich, laufend klapperte irgendetwas, weil die Flugbegleiter irgendetwas verräumten, ging jemand auf die Toilette, was ziemlich laut war, oder ging mir einfach soviel im Kopf rum bzw. war so eine Aufgeregtheit in mir, dass es nur bei einigen Nickerchen blieb.
Pünktlich um 9:20 landeten wir dann in Bangkok. Das Beitragsfoto ist übrigens ein Blick aus dem Bangkoker Flughafen in den Innenhof.

Bei der Passabfertigung habe ich mal wieder die langsamste Schlange erwischt, obwohl ich im Mittelfeld der zu kontrollierenden Leute war, war ich am Ende doch fast der letzte der die Passkontrolle verließ. Thailändische Gemütlichkeit eben, aber nicht schlimm, ich bin ja im Urlaub.

Mein Rucksack war dann relativ schnell da und ich verließ die Gepäckabfertigung, um mir eine Möglichkeit zu suchen, weiter zu kommen. Da ich erst ab 14:00 Uhr in mein Hotelzimmer durfte, beschloss ich, erst mal in Richtung Khao San zu fahren. Ich entschloss mich, zu Beginn mal mit dem Bus zu fahren, ist es doch der günstigste Weg vom Flughafen weg zu kommen. Also erst mal orientieren – um die Busstation zu finden. Erst bin ich zu den Shuttle-Bussen gelaufen – was wohl komplett falsch war. Als ich aus dem klimatisierten Flughafen kam, erst mal ein richtiger Schock, des Klimas wegen. Extrem hohe Luftfeuchtigkeit – es regnete ja – und relativ starke Hitze. Echt krass.

Nachdem ich gesehen habe, dass die Shuttle-Busse nicht das sind, was ich brauche, dann wieder zurück ins Terminal und habe erst mal an den Informationsstand geschaut. Dort stand dann, dass die Busse am Ausgang 7 standen, ich aber am Ausgang 1 war. Also bin ich dann hingelaufen und mir den Bus S1 Richtung Khao San geschnappt. Nach einer ewigen Busfahrt (bestimmt 3/4 h), bin ich dann zwischendrin einfach ausgestiegen, an einem Platz, wo massenhaft Busse standen und wo sich auch das National-Theater und das nationale Museum befinden.

Dort etwas rumgelaufen, um mir mal den in der Nähe liegende Tempel anzusehen. Und prompt quatscht mich so ein freundlicher älterer Herr an, wo ich denn hinwill, etc. Ein paar Minuten später saß ich in einem Tuk-Tuk mit einer Mini-Stadtrundfahrt für gerade mal 60 Baht, angefangen mit der großen Buddha-Statue.

Hier mal ein (wenn auch relativ schlechtes) Bild der Pagode bei der großen Buddha-Statue. Leider wird die große Buddha-Statue (die ist bestimmt 15m hoch) gerade renoviert, so dass man die schlecht besichtigen kann. Und fotografieren darf man die Buddhas auch nicht.

Danach ging es zum schlafenden Buddha. Diesen hatte ich schon einmal im Netz gesehen, sicherlich war er imposant, aber viel spannender waren die anderen Statuen. Vor allem Buddha-Statuen, auf denen Buddha schon ein alter Mann ist, hatte ich vorher noch nie gesehen, die haben mich dort am meisten beeindruckt. Und eine aus Stein, Marmor oder vielleicht auch Porzellan, bei der Blattgold nur am Saum des Tuches aufgetragen wurde, war wunderschön.

Nach den beiden “Sehenswürdigkeiten” ging es dann ans geschäftliche – eine Fahrt zum Schneider und dann zur “Touristen-Information”. Ich hatte von solchen Fahrten schon einmal im Reiseführer gelesen, bin da trotzdem drauf “reingefallen”.

Außerdem hatte ich mir sowieso vorgenommen, mal ein paar maßgeschneiderte Hemden (vor allem aus Seide) machen wollen, daher war das nicht wirklich schlimm – ich war offen dafür ohne mich darüber zu ärgern. Sicherlich habe ich mich etwas über den Tisch ziehen lassen, da ich die Preise aber nicht so hingenommen habe, und etwas gehandelt hab, war das vertretbar. Außerdem habe ich mir nicht alles aufschwatzen lassen, so dass ich da einigermaßen glimpflich davon gekommen bin.
Ich denke, woanders hätte ich das bestimmt für 20-30% günstiger bekommen, aber egal. So habe ich drei maßgeschneiderte Hemden für 5.000  Baht (umrechnet ca. 137 Euro) bekommen, was jetzt nicht unbedingt günstig, im Vergleich zu Deutschland aber auch nicht unbedingt überteuert ist. Ich hoffe mal, die Qualität stimmt.

Die “Touristen-Information” stellte sich dann als eine Art “Mini-Reisebüro” heraus, was eigentlich gar nicht so schlecht war, erleichtert mir das doch die Planung in den Norden zu fahren enorm. So wurde flux die Fahrt nach Ayutthaya, Sukhotai, Chiang Mai und Pai geplant inkl. 2-3 tägige Wanderung und diversen Übernachtungen. Prima, das wollte ich sowieso machen, so ist das wenigstens etwas einfacher. Preislich war das für alles zusammen auch akzeptabel, im Netz hätte ich es wahrscheinlich ein paar Euro günstiger bekommen, aber dafür hätte ich wahrscheinlich mehrere Stunden planen müssen. Manchmal muss man zu seinem Glück gezwungen werden.

Da ich wohl extrem übermüdet war, war ich komplett neben der Spur – hab laufend meine Sachen gesucht, das war mich schon fast peinlich.
Am Ende hat mich der Tuk-Tuk-Fahrer dann am Boot abgesetzt – das Hotel ist wohl besser mit dem Boot erreichbar gewesen. Die Richtung habe ich mir erfragt, wusste dann aber nicht, wie lang ich fahren musste und bin dann eine zu spät – auf der anderen Seite des Flusses ausgestiegen. Dann ca. 1h durch den Regen in der Gegend rumgeirrt, um am Ende irgendwann ein Taxifahrer zu fragen, der mich dann noch eine dreiviertel Stunde durch die Stadt gefahren hat, um dann endlich am Hotel anzukommen.

Ich war dann echt fertig mit den Nerven, durchnässt vom Regen und müde, da kaum Schlaf gehabt.
Mein Zimmer ist im 18. Stock, ganz oben also, ein Apartement mit Küche, Wohnzimmer, einem großen Schlafzimmer, Bad und einer Waschmaschine. Dazu ein kleiner Balkon mit Blick auf den hoteleigenen Pool. Nachdem ich kurz ein paar Whatsapps nach Hause mit ein paar Bildern geschrieben habe, bin ich dann so gegen 17:30 Uhr Ortszeit totmüde ins Bett gefallen und dann gegen 6:15 – 6:30 aufgewacht. Zwischendrin bin ich noch 1-2 mal aufgewacht, weil es in der Nacht ziemlich gewittert hat, die Donner sind durch den Tunnel-Effekt, der durch die Anordnung der Hotel-Türme entsteht, ziemlich laut gewesen.

 

Gestern habe ich bis auf das Frühstück im Flieger ganz vergessen, irgendetwas zu essen. Getrunken habe ich eigentlich auch nicht viel – etwas Wasser noch aus dem Flugzeug und beim Frühstück und noch in der Touristen-Info.

Heute morgen dann das erste Essen seit gestern und ich muss sagen – der Wahnsinn. Was es dort alles gab. Dim Sum, Sushi, Reis, Suppe, Eier in den verschiedensten Formen und Arten (sei es Rührei, gekocht, Omlett, Spiegelei, Eier in Tamarinden-Sauce,…), Brot, Brötchen, süße Teilchen, Toast, Waffeln, Indisch, jede Menge Obst, Gemüse und Salate, Würstchen, Wurst, Käse, … – ich war echt überwältigt, was es da für eine Auswahl gab. Dazu echt guten Kaffee und verschiedene Säfte, ich bin enorm begeistert.

Ich werde mal schauen, ob ich morgen mal ein paar Fotos davon mache. Heute werde ich dann nur mit Tagesrucksack erst mal die nähere Gegend durchforsten, ausgeschlafen und mit offeneren Augen.

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