กลับไปที่จุดเริ่มต้น – Klạb pị thī̀ cud reìm t̂n – Zurück zum Anfang

Heute ging es also wieder zurück, wo alles begonnen hat, nach Bangkok. Gestern Nacht hatte ich mal wieder Besuch von der Miez, da es irgendwann wieder angefangen hatte zu regnen, lud ich sie dann doch in mein Zimmer ein, so verbrachte Sie die ganze Zeit auf dem Nebenbett. Diesmal gab ich ihr aber die andere Seite, letztes Mal hatte sie meine Seite in Beschlag genommen, und ich musste dann die Seite nehmen, die noch frei war. Diesmal habe ich ihr das nicht gegönnt, aber sie schien sich auch mit der anderen Seite zufriedenzugeben.

Die Nacht konnte ich relativ schlecht schlafen, irgendwie hatte ich laufend Schiss, sie nicht rechtzeitig herauszulassen, falls Sie mal aufs Klo muss und irgendwie war ich weiterhin nervös, nicht rechtzeitig aufzuwachen. So wachte ich meist stundenweise auf, schaute kurz ob alles in Ordnung war und schlief dann weiter. Um 5:30 habe ich mich dann wecken lassen, um noch den Sonnenaufgang zu sehen, aber durch den schlechten Schlaf hatte ich dann doch keine Lust mehr und hab dann lieber weiter geschlafen.

Gegen 6:40 oder so bin ich dann endgütig aufgestanden, habe mich geduscht noch den Rest zusammengepackt, bin 10 nach 7 zum Frühstück, wobei sich das ziemlich lange hinzog, da mein Kaffee Latte ziemlich lange brauchte. Dann noch schnell Zähne geputzt, die letzte Tramadol eingeworfen, Zahnbürste und Zahnpasta noch eingepackt und erst einmal ausgecheckt. Der Wagen zum Abholen stand sogar schon da. Beim Auschecken wurde noch einmal ein Mitarbeiter losgeschickt, um das Zimmer zu inspizieren, so musste ich noch etwas länger warten, aber das war dann kein Problem.

Dann das letzte mal in Koh Samui verbinden gefahren, dem Doktor noch auf Wiedersehen gesagt und dann ging es schon zum Flughafen. Den kannte ich zumindest ein klitzekleines Stückchen von gestern, er sah für mich aus wie ein winziger Provinz-Flughafen.

Aber weit gefehlt, habe ich den Flughafen dann erst richtig gesehen. Sicherlich ist der Koh Samui Flughafen ein ziemlich kleiner, mit gerade mal 7 Gates. Aber es ist der bisher coolste, außergewöhnlichste Flughafen, den ich bisher gesehen habe.

Warum?

Alle bisherigen Flughäfen an denen ich bereits war, hatten als Flughafen ein mehr oder minder recht steriles riesiges Gebäude als Terminal, aus dem man dann entweder mit Gangway oder einem mehr oder minder angepassten Bus zum Flugzeug gebracht wurde. Der Flughafen von Samui unterscheidet sich da grundlegend.

Im Gegensatz zu „normalen“ Flughäfen ist das Terminal kein Gebäude, sondern das ganze Gelände ist das Terminal. Die einzelnen Stationen, also Checkin, Shopping-Mall, Gate, Security-Kontrolle sind kleine Häuschen im Bungalow-Stil, in der Regel komplett offen. Das erinnert also eher an ein Ferien-Resort oder an Tropico als an einen Flughafen.

Da man sich das schwer vorstellen kann, hier mal ein paar Bilder.

Das ist mal der Blick auf den Checkin-Schalter. Alle Gebäude sind im Endeffekt offen, nur mit einem typischen „Bungalow“-Dach überdeckt, teilweise eben sogar frei. Der „Transit-Bereich“ ist ein kompletter Park mit schön angelegten Wegen, toll angelegten Pflanzen

mit Blick auf die Umgebung, wie z.B.:

Anstelle von Gangways oder Bussen fahren quasi umfunktionierte Cable-Cars die Leute zum Flugzeug

Absolut fantastisch. So etwas habe ich echt mein Leben noch nie gesehen. Wenn man hier landet, landet man sofort im Paradies, zumindest macht einem das der Flughafen definitiv weis. Und wenn man weg muss, will man am liebsten im Flughafenbereich bleiben und nicht wegfliegen, weil man sich hier wie in einem tropischen Ferienresort fühlt.

Naja, irgendwann ging halt dann auch der Flieger, mit den lustigen Autos wurden wir zum Flugzeug gebracht, der Flug war ganz angenehm, eben auch ziemlich kurz und anschließend war die Landung am Flughafen. Erst dachte ich ja, es wäre der andere Flughafen, komischerweise kam er mir aber so bekannt vor ….

Wie sich herausstellte, bin ich tatsächlich dort vom Flug aus Deutschland gelandet – weil Istanbul ja teilweise auch asiatisch ist, gilt der Flug von Istanbul nach Bangkok wohl als „Domestic Flight“, daher steuert Turkish Airline wohl den „einfachen“ Flughafen an und nicht den „internationalen“.

Wieder was gelernt.

Im Vorfeld hatte ich mir bereits die Strecke vom Flughafen zum neuen Hotel herausgesucht und war ganz froh, nicht mehr so weit ab vom Schuss zu sein, sondern mit ein paar Haltestellen mit dem Airport-Link, einer Art S-Bahn und ein paar Minuten laufen bzw. Taxi-Fahrt relativ einfach zum Hotel zu kommen.

Also am Automaten ein Chip gekauft, erst einmal schnallen, wie man durch die Schranke kommt – ok, einfach dranhalten, dann ging die Tür auf. Gut. Dann ca. 10 min auf den Zug gewartet. Der kam dann, wohl von der anderen Seite als Endstation. Lustigerweise wurde nach dem Aussteigen dann erst mal innerhalb von max. 2 min die Bahn durchgewischt – was man bei uns ja nun überhaupt nicht erlebt. Spannende Sache. Sowieso finde ich, dass manche / viele Thailänder manchmal so akribisch und genau sind, anscheinend steht bei ihnen in gewissen Dingen dieser Perfektionismus auf der Tagesordnung – möglicherweise nur gegenüber Farangs, möglicherweise auch so.

So wird das Geld immer 2 oder 3x nachgezählt, dass ja kein falsches Rückgeld gegeben wird. Oder es wird eben akribisch alles gesäubert und das nicht nur einmal am Tag, sondern mehrfach. Komisch, eigentlich wollte ich dem Perfektionismus doch entkommen und hier zeigt er in Form einiger Thais sein fieses Gesicht. Den wird man einfach nicht los!!

Dann mit der Bahn gefahren, glücklicherweise mit Sitzplatz. Naja, einfordern könnte ich ihn jetzt vermutlich, bin ja irgendwie gehandicapt. Die Station vor meiner wurde es dann tüchtig voll, da aber an der Makasan-Station (meiner) viele ausstiegen, kam ich problemlos durch. Dann stand ich erst einmal da, in einer riesigen Halle und suchte den Taxi-Stand. Da war eine Zeit lang Taxi ausgeschildert, plötzlich war ich an einer Bushaltestelle für einen kostenlosen Zubringer-Bus zu einem Einkaufszentrum. Nein, da wollte ich dann nicht hin.

Also wieder zurück, eine Angestellte gefragt, die mir dann den Weg Richtung Metro gewiesen hat. Dann etwas gelaufen, bis ein Tuk Tuk mitten im Stau anhielt, mit ihm dann einen Fahrpreis von 100 Baht ausgemacht – er fuhr dann auch los, doch während der Fahrt kam dann plötzlich sowas wie: mal 2-3 Minuten bei meinem Sponsor vorbeischauen. Nö, so war das nicht abgemacht – einfach nur ins Hotel, gut ist. Er hätte ja auch mehr verlangen können!!! So habe ich ihm dann gesagt, kein Sponsor, ggf. zahle ich ihm dann etwas mehr. Dann hat er mich auch wirklich zum Hotel gebracht, ich gab ihm die abgemachten 100, dann kam noch relativ frech zurück – und mein Anteil? Ich hab ihm dann noch 20 gegeben, mehr war aber nicht drin – relativ angepisst ist er dann abgezogen, die 20 waren ihm wohl zu wenig.

Das Hotel ist ein 24-Stunden-Hotel heißt also, man hat ein Zimmer immer genau 24 Stunden. Wenn man also spät eincheckt, kann man dann am Checkout-Tag zur gleichen Uhrzeit wieder auschecken. Da mein Flug am Sonntag ziemlich spät geht, ist es daher das beste, den Checkin etwas hinauszuzögern, so dass ich das Hotel so verlassen kann, dass ich dann direkt zum Flughafen kann. Keine schlechte Idee. So war ich aber schon ca. 13:30 Uhr da. Als Begrüßung gab es gleich einmal einen kalten Waschlappen mit Zitronengras-Geruch mit dem man sich erfrischen konnte. Super.

Die Rezeptionistin riet mir dann, am besten später einzuchecken, eben um dann am Checkout-Tag nicht noch Stunden mit dem Gepäck durch die Gegend laufen zu müssen. Ich hätte mich jetzt in die Sky-Lounge auf dem Dach setzen können, da ich aber sowieo nicht schwimmen durfte – der Verbände wegen, habe ich mich entschieden dann vom hauseigenen Tuk-Tuk zum Einkaufs-Center gebracht zu werden. So fuhr er mich zum Terminal 21.

Naja, das Einkaufszentrum war soweit ganz OK, aber nun auch nicht so besonders. Viele Standard-Geschäfte, zwischendrin gab es dann kleinere Gassen, wo dann die kleineren Lädchen waren. Die waren eigentlich viel interessanter, als die großen, wie z.B. H&M. Zumal H&M auch in Thailand eher deutsche Preise fährt – T-Shirts sind ähnlich teuer wie in D – gegenüber den T-Shirts in den kleineren Lädchen, wo man ein T-Shirt teilweise für 100 – 150 Baht bekommt entsprechend teuer.

Da ich wieder Hunger hatte – ich hatte zwar im Flugzeug zwar schon etwas zu essen bekommen, das aber nicht so wirklich satt gemacht hat, suchte ich mir als erstes mal etwas zum Mittagessen heraus.

Irgendwie hatte ich wieder Appetit auf einen Burger – McDonalds sollte es nun nicht sein, so entschied ich mich für Moes Burger. Schlechte Wahl. Ehrlich gesagt, war das wirklich der mieseste Burger, den ich je gegessen habe – das Fleisch war ziemlich wiederlich, die Sauce hat das ganze dann noch getoppt. Naja, was solls – den Weg in meinen Bauch hat er trotzdem gefunden, irgendwas musste man ja essen.

Dann bin ich noch etwas herumgeschlendert, aber mir tat schon wieder alles weh und irgendwann hatte ich auch das meiste gesehen. Das lustigste am Einkaufszentrum sind eigentlich die Schilder, die Schildern auf einem Flughafen nachempfunden sind, ansonsten war es das aber eigentlich.

Vom Terminal 21 bin ich dann wieder Richtung Hotel getippelt, am Hotel vorbei habe ich noch die Gegend etwas erkundet, um irgendwie die Zeit totzuschlagen, habe eine Schnell-Reinigung gefunden, die für 100Baht / kg innerhalb von 4 Stunden wäscht und trocknet. Nicht schlecht – obwohl ich eigentlich gerade genug Wäsche für morgen und übermorgen habe, wäre es eigentlich gar nicht schlecht die Sachen gewaschen mit nach Hause zu nehmen. Vielleicht nutze ich den Service ja morgen oder am Sonntag, mal schauen, genug Zeit sollte eigentlich noch sein.

Gegen 16:30 Uhr ging dann gar nix mehr und ich habe dann endgültig eingecheckt. Das Zimmer – echt schön, hier mal ein paar Fotos davon.

Wie unschwer zu erkennen ist, das Bad

Eingangsbereich

Schlafbereich Blick vom Schlafbereich auf den großen Kleiderschrank und die Glotze

Wieder mal fehlt es an nichts – alles ist da. Hausschuhe, Bademantel, Regenschirm, Minibar, Kaffeemaschine, Safe, diverse Badutensilien, wie Seife, Duschgel, Shampoo, Creme, Zahnbürste, Wattestäbchen, Reinigungstücher sogar einen Rasierer gibt es. Echt der Hammer.

Dabei ist das kein 5, sondern ein 4-Sterne-Hotel, anscheinend gehört das hier dazu.

Nach etwas ausruhen, habe ich mir meine Flipflops angezogen und bin dann hoch auf die Dachterasse mit dem Pool. Ja, den Pool konnte ich leider nicht nutzen, aber zumindest die fantastische Aussicht auf Bangkok.

So genoss ich erst einmal bestimmt eine halbe Stunde die Aussicht, irgendwann kam dann auch die Bedienung und fragte, ob ich denn etwas trinken möchte – es sei gerade Happy-Hour – zwei zum Preis von einem. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und bestellte einen Mai Tai – Prost.

Bildqualität ist etwas mies, war halt nur vom Handy, aber naja, was soll man machen. Als es dann dunkel war, kam sogar noch einmal die Bedienung vorbei und brachte allen Insektenspray mit den Worten – take care of the mosquitos.

Wow, so ein Service.

Irgendwann bekam ich jedoch Hunger, da fuhr ich dann ins Restaurant und bestellte mir Spaghetti Carbonara. Schmeckte echt gut, auch wenn der Schinken teilweise eine komische Konsistenz hatte, hat das geschmacklich trotzdem das Original echt gut getroffen – Respekt.

Im Bett – ich war gerade dabei den Blog-Eintrag zu schreiben, bekam ich von Kung – meiner „thailändischen Schwester“ eine Frage, ob ich ihr mal helfen kann. Ihre Tochter hat wohl irgendeine Mathe-Hausaufgabe bekommen, die Kung gar nicht versteht, da die gesamte Aufgabe in englisch verfasst ist. Ich helfe ja gerne und so habe ich ihr die verschiedenen Aufgaben gerechnet und dann per Whatsapp die Lösungen geschickt 🙂 .

Dafür legte sich wieder ein Film auf mein Auge, d.h. irgendwie gehen wieder die bindehautentzündungs-ähnlichen Symptome wieder los. Auch mein Tränensack ist schon wieder geschwollen, wie vor Antritt der Reise, obwohl zwischendin echt alles wieder in Ordnung war. Vielleicht hat das am Ende wirklich etwas mit meinem Blutzucker bzw. angehender Diabetes Typ 2 zu tun. Ich habe gelesen, dass Diabetiker meistens trockene Augen haben und das bei ihnen auch die Neigung zu Bindehautentzündung oder ähnlichen Augenkrankheiten erhöht ist. Da ich an den ersten Tagen viel gewandert bin und auch essenstechnisch nicht so pompös gespeist habe, habe ich vermutlich soviel Gewicht verloren, dass die Symptome der Diabetes besser wurden, nach dem Unfall fehlt mir etwas die Bewegung und ich neige dazu mehr zu essen, vor allem auch mehr mit Zucker, so verstärkt sich das ganze wieder.

Ich muss echt zum Arzt gehen, das Abchecken lassen und dringend Gewicht verlieren. Vielleicht bekomme ich so noch die Kurve gekratzt.

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