พร้อมสำหรับเกาะ – Phr̂xm s̄ảh̄rạb keāa – Reif für die Insel

Ein weiterer Tag meiner Reise neigt sich dem Ende zu, ich hoffte heute morgen, dass der Tag anders verläuft als der gestern Abend, an dem ich quasi über Taxi-Gebühren mehr als die Übernachtung bezahlt habe und ich darüber immer noch ein wenig verärgert war.

Wieder erwachte ich relativ zeitig – ich kann hier irgendwie nicht so wirklich gut schlafen, um 6:30 Uhr ist meistens Schluss. Da ich da sowieso aufstehen wollte – der Taxi-Fahrer wollte zwischen 7:30 und 8:00 Uhr kommen, ging ich duschen. Leider konnte ich meinen „Traum“ von Baden in der Eckbadewanne nun doch nicht erfüllen, einfach aus dem Grund, weil der Stöpsel fehlte. Toll!

Naja, so blieb es beim Duschen, nachdem ich dann geduscht hatte, packte ich noch meine Sachen zusammen und stand dann so ziemlich genau 7:30 Uhr am „Empfang“. Spannenderweise gab es dann sogar Kaffee und Marmeladentoast, obwohl ich dachte, dass da gar kein Frühstück dabei gewesen war. Auch gut. Bis der Taxifahrer kam, habe ich mich noch kurz mit der Besitzerin unterhalten, sie erzählte mir u.a. von einer Deutschen, die ein Jahr lang quer durch Asien nur mit dem Fahrrad unterwegs war und von einem, der immer nur gewandert und niemals Auto gefahren ist.

War echt nett sich mit ihr zu unterhalten. Punkt 8:00 Uhr kam dann das Taxi, brachte mich zu dem Hinterhof-Reisebüro, in dem ich gestern meine Überfahrt nach Koh Samui gebucht hatte und setzte mich erst einmal ab. Dann hieß es warten. Auf dem „Hof“ des Reisebüros, war ein Trubel – überall führen Minivans und Tuk-Tuks herum, echt ein wildes Treiben.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde – so kurz vor 9 wurde ich dann endlich eingeladen und ich wurde mit dem Mini-Van nach Donsak zur Fähre gefahren. Hm, konnte ich es mir doch denken, erst dachte ich ja, für 590 mit der Speed-Fähre zu fahren, am Ende war es doch etwas die langsamere, die eigentlich nur 140 Baht kostete, so dass mich die Mini-Van-Fahrt dann ganze 450 Baht kostete. Eigentlich viel zu teuer, aber was solls, ändern kann man das sowieso nicht.

Nach knapp einer Stunde Fahrt, war dann Ankunft. Ich musste meinen Bus-Fahrer noch überreden, mir das Ticket zu kaufen, da ich das ja mit bezahlt hatte – nach etwas Murren tat er das dann auch.

Dann ging ich zur Fähre, die kurze Zeit später auch losfuhr. In der Fähre erblickte ich relativ schnell ein Plakat, auf dem für 150 Baht ein Transfer von der Fähre in jedes beliebige Hotel angeboten wurde. Das nahm ich gleich an, kaufte im Laden quasi einen Aufkleber und bekam dann noch einen Zettel in die Hand gedrückt.

Die Fahrt ging etwas mehr als eine Stunde, zwischendrin machte ich einige Fotos, leider war es aber so diesig, dass diese nicht so wirklich gut wurden.

Auf dem Boot fuhr auch ein älterer Mönch mit, der hatte schon einen Stock dabei. Ich beobachtete ihn eine Weile – manchmal kamen Leute vorbei und beschenkten ihn mit diversen Dingen wie Wasser oder etwas zu Essen. Am erstauntesten war ich jedoch als eine ziemlich europäisch aussehende Frau, dem Mönch eine Packung mit Sandwiches brachte, dabei die „Regeln“ einhielt, d.h. mit gesenktem Kopf und gefalteten Händen zu ihm ging. Das hat mich echt erstaunt, anscheinend war Sie wohl auch Buddhistin.

Irgendwie war ich ziemlich müde, in der Nacht hatte mal wieder der / ein Hund gebellt, richtig gut schlafen konnte ich auch nicht.So nickte ich immer mal wieder auf der Bank ein.
Dann endlich angekommen, wurde ich herausgewunken – um mit dem Transporter ins Hotel gebracht zu werden – perfekt.

Nach ca. 10 min war etwas Stau, weil es einen Unfall gegeben hatte, eine Roller-Fahrerin lag auf dem Boden, der Roller ziemlich kaputt, daneben ein Auto, auch ziemlich kaputt. Ich hab ja schon viel gehört, dass Koh Samui für Rollerfahrer relativ gefährlich ist, das direkt mit anzusehen, war jetzt nicht unbedingt, was ich wollte.

Kurz nach 12 bin ich dann im Hotel angekommen, erst dachte ich ja, dass ich noch warten müsste, normalerweise sind die Zimmer erst ab 14 Uhr frei, aber ich hatte Glück und wurde gleich zu meinem Zimmer geleitet.
Diesmal hatte ich ein 4-Sterne-Hotel gemietet, nach den ganzen Strapazen und relativ einfachen Verhältnissen in Ayutthaya, Sukhothai, Chiang Mai und Pai wollte ich es mir mal richtig gut gehen lassen.

Die Anlage ist absolut der Oberknaller – das Zimmer ist riesig, es ist zwar ein Bungalow mit „Außen-Klo“, aber die Ausstattung und Gestaltung der Zimmer der absolute Hammer. Hier bekommt man alles, was man braucht oder auch nicht braucht – eigene Seiden-Bademäntel, verschiedene Handtücher, eine Strandtasche gepackt für Strand- oder Pool-Besuch, eigene Hausschuhe, Taschenlampe, Regenschirm, Zahnbürste, verschiedene Utensilien, wie z.B. Q-Tipps, usw. usw.

Das ist ein echter Luxus hier. Die Anlage besteht aus 2 Teilen. Der Bungalow-Teil, in dem ich untergekommen bin, ist im ruhigeren Teil der Anlage, hier gibt es einen Ruhe-Pool, einen schönen Garten und das Restaurant. Auf der anderen Seite der Straße dann eher die „Party-Meile“ mit extralangem Pool, der scheinbar ins Meer läuft, eine Poolbar und der Zugang zum Strand. Echt kolossal.

Begrüsst wurde man mit einem lustigen Drink – wohl einem Kokos-Saft mit viel Eis, in dem ein Spritze mit blauer Flüssigkeit – wohl irgendeinem Beeren-Saft steckte. Sah echt lustig aus und schmeckte eigentlich gar nicht mal so schlecht.

Nach kurzer Erkundung ging ich dann noch kurz ins Seven Eleven, da mein Guthaben aufgebraucht war und ich somit von unterwegs keine Nachrichten mehr schreiben oder in Maps nach dem Weg schauen konnte. Irgendwie verstanden mich die Leute im Seven Eleven nicht so wirklich, ich bekam zwar ein Zettel mit einem Code aufgedruckt in die Hand, aber irgendwie funktioniert der nicht. Komisch. Außerdem holte ich mir noch einmal Hustenbonbons, durch den laufenden Wechsel von warmen ins kalte und umgekehrt, habe ich mich doch etwas erkältet. Naja, vielleicht kommt es auch vom „im Regen tanzen“ oder durch den Regen laufen – jetzt ist das halt so, man kann da ja sowieso nichts dran ändern, halt lindern mit Hustenpastillen.

Danach ging ich noch kurz etwas zum Mittagessen – grünes Curry, zwar ohne Reis, aber doch ziemlich lecker und dann zog ich mich in mein Zimmer zurück, weil ich einfach so müde war, dass ich erst einmal etwas Schlaf brauchte.

Gegen 16:30 Uhr schnappte ich mir dann die gepackte Strand-/Pool-Tasche, zog mir kurz noch etwas bequemeres und eine Badehose an und ging dann zum „lauten Pool“, in dem ich mir ein Plätzchen suchte und am Beckenrand etwas auf das Meer blickte. So wunderschön.

Im Pool machte ich mich noch mit Aaron bekannt, einem Iren, der die letzten Tage etwas „Insel-Hopping“ gemacht hatte, u.a. auch in Koh Tao war, man quatschte halt etwas miteinander, irgendwann ging er dann zu seiner Freundin / Frau, tat ganz gut mit ihm zu reden.

Irgendwann ging auch ich zu meinem Bungalow zurück – im Nachbar-Bungalow war auch gerade eine jüngere Frau dabei ihren zu betreten, sie fragte kurz, woher ich komme – auf Englisch – from Germany – ach ich auch.
Wir unterhielten uns wirklich super kurz, dann kam auch eine andere Frau von schräg gegenüber zu uns, da sie hörte, dass wir auch Deutsche sind. So setzten wir uns zu dritt auf die Terasse meiner Nachbarin – ich holte schnell noch einen Stuhl von mir, damit alle Platz haben, und wir unterhielten uns prächtig. Irgendwann, es wurde langsam dunkel, dann beschlossen wir, gemeinsam etwas essen zu gehen. B. hatte heute den letzten Abend auf Koh Samui und wollte zum Abschied mal richtig gut Fisch essen. Hier gibt es ein Viertel, dass Fishermans Village heißt, da sollte es richtig guten Fisch geben. Nach einer Weile brachen wir dann dahin auf – teilten uns ein Taxi – 250 Baht für 3 Personen ist dann einigermaßen OK, und gingen dann auf die Suche nach einem Fisch-Restaurant. Wir fanden dann auch eines, in dem es ein Menü – eigentlich für 2 Personen gibt, mit Hummer, Krabben, Tintenfisch, Tigergarnelen, Red Snaper, Muscheln und Austern. Dazu gab es gebratenen Reis und für jeden ein Bier oder Softdrink.

Wir überredeten den Kellner, uns statt zwei dann drei Krabben zu bringen. Preis gesamt: 1950 Baht, was jetzt zwar relativ viel klingt, aber dafür, dass Hummer, Krabben und Austern dabei waren, ein relativ kleiner Preis, wenn man ihn durch drei teilt.

Und so aß ich das erste Mal in meinem Leben echten Hummer, echte Krabben und auch Austern. Insgesamt war es ein wirklich toller Abend, man unterhielt sich über dies und das, wir machten dann noch ein Abschluss-Foto und addeten uns über Facebook.

Heute bin ich wieder rundum zufrieden und glücklich.

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